Berichte

Rückblick und Ostertrainingslager
April 2018

Es war ruhig, für viele sehr ruhig, aber nun sind sie wieder da und kaum zu bremsen...

Nach der Winterpause hat inzwischen schon wieder die Wettkampfsaison begonnen, die der Jahreszeit entsprechend durch Lauf- und Duathlonwettbewerben geprägt ist, wie die Volksläufe um den Altwarmbüchener See, in Celle und Misburg sowie dem Cross­duathlon in Wolfsburg.  Zur Vorbereitung auf die Triathlonsaison haben wir in unserer Sparte, wie schon im letzten Jahr, ein internes Ostertraining veranstaltet, das Anja Palm sehr schön zusammengefasst hat:

 „Ach du dickes Ei!“

Das wird sich so mancher Tri-Joy in der Vorosterzeit gedacht haben. Denn die freien Tage sollten keinesfalls besinnlich daherkommen. Die Fastenzeit wurde mit reichlich Schweißperlen beendet und die Tri-Joys bestens auf die Eiersuche zu Land und zu Wasser vorbereitet – man weiß ja nie, wo lang der Hase hoppelt.

Während drei Triathleten mit Wilfried eine Rennradrunde von circa 50 km gefahren sind, trainierten die Anderen am Karfreitag in Immensen den Wechsel von Rennrad fahren zum Laufen. Denn wie Susanne so treffend bemerkte, läuft man nach der Radeinheit „wie auf Eiern“. Und die wollen wir ja keinesfalls zertrampeln. Deswegen ging es 8 km aufs Rad, inklusive vier Brücken und danach im direkten Wechsel in die Laufschuhe auf eine Strecke von 1,5 km. Das ganze 5-mal im Wechsel, so dass wir auf die beachtliche Distanz von 40 Rad- und 7,5 Laufkilometer kamen. Die Brücken wurden dabei von Runde zu Runde steiler.

Im Anschluss haben Tulles (Birte und Thomas Tulowitzki) zum Carb-Refill in ihren sonnigen Garten eingeladen. Es gab ein Beer-Tasting (auch Bier ohne Alkohol – aber alle mit Carbs), bei dem wir uns vom Atlantik Ale zum Baltic Ale bis zum Keller- und Starkbier von der Störtebeker Brauerei aus Stralsund durchprobieren konnten. Prost!

Als Beilage gab es Kartoffel- und Kürbissuppe, Nudelsalat und veganen Kuchen. Bis zum Sonnenuntergang wurden Trainingsformen besprochen, Tipps ausgetauscht und vor allem viel gelacht.

Mit maximal gefüllten Glykogen-Speichern ging es am Karsamstag noch vor dem Frühstück wieder auf die Straße: Die Route erstreckte sich über 6 km durch die Arpker Feldmark. Die Tri-Joys trotzten Wind und Wetter – vielleicht auch in heißungsvoller Erwartung auf den reich gedeckten Frühstückstisch bei Susanne und Klaus. Dort wurde in geselliger Runde geschlemmt, bevor es in zwei Gruppen nach Lehrte zum Schwimmtraining ging. Die erste Gruppe trainierte zwei Stunden, die zweite Gruppe eine Stunde. Tulle leitete das Training, ging individuell auf jeden Tri-Joy ein und übte mit uns spezielle Übungen zur Technik sowie zur Ausdauer. --- So trainiert konnte Ostern kommen!

Auf der Spartenversammlung am 14.01.2018, die mit 19 von 36 Mitgliedern gut besucht war, wurde Klaus Möller als Spartenleiter wiedergewählt. Stellvertreter wurden Manfred Born und Thomas Tulowitzki, der die Verbindung zum MTV herstellt.

Ostertraining


Tschüß 2017, willkommen 2018....

Dez 2017 /Jan 2018

Traditioneller Sylvesterlauf beendet spannende und erfolgreiche Saison der TriJoys

Wenn die TriJoys zum traditionellen Sylvesterlauf ohne Zeitnahme bitten, dann lassen sich viele dies nicht nehmen und schließen das Jahr gerne in geselliger Runde ab. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns.

Über 50 Aktive trafen sich zum Wandern, Walken und Laufen am Naturfreundehaus Grafhorn, bei einem kurzen Stopp im Burgdorfer Holz bei Keksen und Heissgetränken trafen sich alle wieder und ließen dann im Anschluss im Naturnfreundehaus das aktive Jahr langsam ausklingen, ehe man am Abend noch mal alle Kräfte mobilisiert hatte für den letzten Tanz des Jahres.

Wir freuen uns auf ein schönes, gesundes und spannendes Jahr 2018.



Nach langer Abstinenz....


Juli 2017

Keine Gnade der Wade......,


wie bereits gesagt, können die Triathleten schon sensible „Rennpferdchen" sein! So passierte es Karen – bereits in Topform für die Deutsche Meisterschaft in der Olympischen Distanz (1,5 km swim, 40 bike, 10 km run) zog sie sich im Schulsport einen schmerzhaften Muskelriss in der Wade zu! DM ade! Aber sie ertrug es tapfer, dass Janne und ich unseren Saison-Auftakt beim Ingolstädter Triathlon am Himmelfahrt-Wochenende hatten und sie nur zuschauen konnte.
Das Jahr der Herausforderung hatte nun endlich begonnen..., aber nicht nur für mich, sondern auch für alle TriJoy's! Jeder hat sich für diese Wettkampfsaison etwas vorgenommen: Sei es der erste Triathlon im Leben oder die erste Olympische Distanz.
Inka, Birte, Heike, Tulle und ich starteten am 11.Juni in Wolfsburg nun endlich in die heimische Triathlon-Saison. Tulle belegte nach langer Verletztungsperoide auf Anhieb den 3.Platz in seiner Altersklasse!
Spontan gründete sich bei den Tri Joy noch schnell eine kleine Jugendsparte mit Hannah Sonntag sowie Janne und Joke Bertram. Die drei Jung-Triathleten starteten am 10. Juni 2017 bei dem Lehrter Schüler Triathlon. Hannah belegte aus dem Stand mit ihrem „alten" Alltagsrad den 8. Platz in Ihrer stark frequentierten Altersklasse. Janne und Joke nahmen den 1. und 2. Platz in ihrer Altersklasse für sich in Anspruch.
Am folgenden Wochenende war es nun endlich soweit und die TriJoys fielen mit 14 Athleten beim 21. Peiner Triathlon ein – wo man auch hinsah, erblickte man ein markantes schwarz-grünes Tri Joy Shirt.
Viele hatten hier ihr Triathlon Debüt: Reinhard Hemker, Hendrik Busch, Joke Bertram, Katrin Förstermann und Claudia Sonntag starteten in der Staffel, wobei das Tri Joy Team 2 mit Joke, Olli und Hendrik sich den 1. Platz in der Mixed Staffel mit guten 3 Minuten Vorsprung erkämpften. Es war nur total doof, dass wir damit gar nicht gerechnet hatten und schon vor der Siegerehrung abreisten! So' n sch..., da kann man schon ganz nach oben aufs Treppchen und dann versiebt man's!
Janne erwischte es auch hart, sie kam als drittschnellste Schwimmerin aus dem Wasser, nur Ihr Rad spielte nicht so recht mit. Der Vorderreifen war platt! Das Rad fuhr nicht mehr, sondern flog erst einmal quer über den Platz und der Wettkampf endete für Sie hier!
Laura und Brian feierten hier ihr erfolgreiches Debüt in der Olympischen Distanz (1500 m swim, 40 km bike, 10 km run). Wie im Jahr zuvor, ließen wir den fantastischen Wettkampftag bei uns im Garten mit gekühlten isotonischen Getränken und furchtbar ungesunden Würstchen & Co ausklingen.
Nun stand für mich das langersehnte, aber auch ein wenig gefürchtete Wochenende vor der Tür. Heike, Tulle und ich starteten in Uelzen beim O-See Triathlon ebenfalls in der Olympischen Distanz.
Das ist schon ein anderer Schnack – Schwimmen und Radfahren bei miesen Wetter ist ja ganz ok, aber die letzten Kilometer Laufen - derer 10 - waren hart, zumal ich ganz viele kleine Steinchen in beiden Schuhen hatte. No pain – no glory! Nach 03:14 h und ein paar Sekunden hatte ich endlich als letzter TriJoy das Ziel erreicht.
Auch Brian und Claudia starteten in Uelzen. Für Claudia war es ihr erster kompletter Triathlon in der Sprintdistanz (500m swim, 20 km bike, 5 km run) und der verlief absolut spitze! Das Grinsen in ihrem Gesicht nahm erst leicht am nächsten Tag ab – sie schaffte es auf Anhieb auf das Treppchen!!
3.Platz in ihrer Altersklasse – Respekt!
Eurer Olli


TriJoy Jugend Team Uelzen

Team Wolfsburg  Finisherin Joke



130km rund um Hildesheim

Mai 2017

Während die meisten von uns fleissig im Wettkampfmodus sind, gingen einige von uns am Pfingstmontag auf ihre 130km Rennradtour rund um Hildesheim. Tour - Organisator Wilfried freute sich über die Teilnahme seiner Mitstreiter und man ging im gemütlichen Tempo die Tour über 130km an mit Brotzeit und Kaffeepause inklusive.


   



Traditioneller Silvesterlauf 2016

Jan 2017

Der abschließenden Sylvester – Lauf (ohne Zeitnahme) der Triathlon Sparte war dieses Jahr mit rund 60 Teilnehmern und Teilnehmerinnen gut besucht! Nach einer kurzen Ansprache durch den Spartenleiter Klaus Möller trennten sich alle Gruppen in unterschiedliche Himmelsrichtungen, die einen liefen 10km, die anderen 7km und auch die Wander- und Nordic Walking Gruppen fanden rege Teilnehmer. Nach rund 35min trafen sich alle zum kurzen Glühwein, Tee und Süßigkeiten - Stopp im Burgdorfer Holz wieder. Ehe es auf die letzten Kilometer des Jahres 2016 ging.


Zum Abschluss traf man sich im Naturfreundehaus Grafhorn zum Berliner, Heißgetränken oder auch einem kühlen Bier wieder. Dort tauschte man sich in geselliger Runde aus, schmiedete Pläne fürs Jahr 2017 und ließ einfach noch mal die Seele baumeln für die große Sause am bevorstehenden Abend.

Wir danken allen Teilnehmern / Teilnehmerinnen und wünschen allen ein gesundes Neuen Jahr!

Traditioneller Silvesterlauf 2016
Dez 2016


Traditionell schließen wir das Jahr mit unserem Silvesterlauf ohne Zeitnahme am Grafhorn ab.

Treffen: 14:15 Uhr

Los gehts ab 14:30; dann wird gejoggt, gewandert, spazieren gegangen, geklönt, jeder wie er möchte.

Zwischendrin treffen wir uns alle auf einen heißen Tee, Kaffee oder Glühwein inmitten unseres schönen Burgdorfer Holzes wieder. Den Nachmittag lassen wir hinterher wieder leckeren Krapfen im Naturfreundehaus ausklingen. Wir würden uns freuen, wenn wir die Teilnehmerzahl vom Vorjahr noch überbieten können.

Bis Samstag, Eure TriJoys

 


Unsere Spartenversammlung findet am Sa., den 07.01.2017 ebenfalls im Naturfreundehaus Grafhorn statt.


Wer einmal...
Nov 2016

...das süße Gift der Endorphine gekostet hat, will einfach mehr davon! Aber der Reihe nach.

Kurz vor der Wettkampf-Sommerpause starteten Musi, Tulle, Moritz und ich noch beim O-See Triathlon in Uelzen. Das besondere war, das Musi und Tulle sich für die Mittelddistanz gemeldet hatten. Das heißt 1900m im Wasser schnellstmöglich ums Überleben kämpfen, die Raddistanz von 90 km ohne Platten und anderen Widrigkeiten zu absolvieren und den anschließenden Halbmarathon mit 21,1 km noch geschwind abzulaufen. Oder anders gesagt,  mindestens 5 ½ h alles seinen Muskeln, Sehnen und Willen abverlangen!

Wie es den beiden ergangen ist, könnt ihr im Interview mit Tulle und Musi lesen.


Wettkampfpause, Erholung, Urlaub im Sommer sieht bei Karen und mir wie folgt aus:

Der Campingurlaub auf Korsika war schon lange geplant und die Fähre gebucht, schnell noch ein paar Kleinigkeiten in die „Wohndose“ geschmissen -  los geht’s. Ein paar Kleinigkeiten heißt, 4 Fahrräder nebst Zubehör, pro Person 2 Paar Laufschuhe, Schwimmbrillen und jede Menge Kleinkram. Unser Auto ähnelte einem mobilen Sportladen…!  Ich staunte nicht schlecht, als die Gewichte der Langhanteln im Auto noch zum Vorschein kamen…! Und dann meckern die Frauen noch über die paar kleinen, überlebenswichtigen elektronischen Notwendigkeiten, die ein Mann im Urlaub braucht.

Naja, nach täglichen leichten Trainingseinheiten, wie 7 km zur „Boulongerie“ laufen um Baguette und Croissants zu kaufen sowie viele, viele Meter im fantastischen Mittelmeer schwimmen, standen auch diverse Radtouren in den korsischen Bergen auf dem Programm.

Es gibt so Tage, da ist das Maß einfach voll! Nach erfolgreicher Abwehr von ca. 10 wilden korsischen Hunden in den Bergen, bei sage und schreibe 44°Celsius, trat ich in den Bewegungsstreik! Urlaub mit Karen ist wie ein Trainingslager bei der Fremdenlegion!!!     Karen wollte mich auch sogleich dort abgeben, da diese Ihren Stützpunkt auf der Insel haben. Wie praktisch! Nach 2 bis 3 eisgekühlten, sehr würzigen korsischen Kastanien-Bieren mit 6,9 % Vol. beruhigte ich mich wieder und wir konnten unseren Rückweg in das „Bootcamp“ antreten.

Auch der schönste Urlaub geht vorbei und wir freuten uns schon auf die 2.Hälfte der Triathlon Wettkampfsaison, welche sogleich am 07. August mit unserem 20-jährigem Spartenjubiläum und einem vereinsinteren Triathlon begann.

Nun ging es Schlag auf Schlag! Jedes Wochenende ein Wettkampf – Suderburg, Altwarmbüchen, Fintel, Celle, Hannover, Salzgitter und zum Abschluss noch der Triathlon im knapp 200 km entfernten Dammer Berge zwischen Osnabrück und Bremen. Nicht jeder startete überall, denn man sollte seinem Körper auch seine Pausen und Regenerationszeiten geben. Außerdem gibt es ja auch noch etwas anderes im Leben, als diesen 3-fach kombinierten Ausdauersport! Nämlich TRIATHLON!

An dieser Stelle könnte ich Euch mit der Auflistung der Athleten und deren Platzierung langweilen…! Nur die Leistung von Karen war schon beeindruckend. 6 Wettkämpfe und 6-mal den 1.Platz in Ihrer stark belegten Altersklasse! Respekt!



Ihr fragt Euch, was veranlasst einen dazu, seinen Körper so zu fordern? Könnte ich das auch selbst schaffen? Viele würden es gerne einfach mal ausprobieren, aber dann kommt die innere Stimme. „Oh nee, kann ja nicht so gut schwimmen, oder hab ja kein Rennrad,…..“

So ein Quatsch! Vor 2 Jahren sagte ich noch zu Karen, dass ich nie wieder in meinem Leben auf einem Wettkampf starte, da ich in meiner Jugend sehr aktiv gefochten habe und mir damals schwor, als ich meine aktive Zeit beendete, dass es das war und zwar für immer!

Tja, so kann man sich täuschen. Mich hat einfach dieser Wettkampf-Virus wieder infiziert, als ich im September 2015 mit Christa und Karen in der Staffel startete.

Dann kurz vor dem Start – die letzten 3- 4 Sekunden bis zum Startschuss!

Päng!

Die große Blase gefüllt mit Adrenalin, Endorphinen platzt in deinem Körper – Brutal – Du läufst die ersten Meter ins Wasser, stürzt dich hinein und kraulst im Haifischbecken! Einfach ein überwältigendes Gefühl dabei zu sein! Keuchend und nach Luft ringend kommst du aus dem Wasser, läufst zum Rad in die Wechselzone und hörst deinen Atmen, versuchst deinen Puls auf ein notwendiges Niveau herunter zufahren, dabei spürst die Waden, die Oberschenkel - treten, treten, treten ist in deinem Hirn. 25 km sind vorbei, vom Rad springend versuchst du deine Beinmuskulatur auf das Laufen um zu switchen. Es funktioniert! Einfach genial! Jetzt nur noch die letzten 5 Kilometer mit deinen liebgewonnen Laufschuhen, die dich durch die Trainingszeit getragen haben, abreißen.

Die Zielgerade ist vor dir, das Publikum jubelt Dir zu! Das schaffst du!

Ja, ich habe es gepackt! Man ist das ein geiles Gefühl – das Blut pocht in deinen Adern Die Waden und der Oberschenkel brennt wie Sau – aber ich hab‘ es gepackt! Ich allein!

Jetzt merkst Du, was für ein tolles Gefühl es ist, seinen Körper, seine Muskeln und Sehnen zu trainieren, zu stählen und nicht einfach nur zu füttern! Du forderst ihm genau die Leistung ab, die du haben willst. Du bist du - du spürst dich! Deine Sportkameraden kommen – High Five – deine Wegbegleiter von der Strecke kommen zu Dir – gratulieren Dir. „Klatschen Dich ab“! Du schaffst das auch!

Das haben sich Inka und Janne auch gesagt und dieses Jahr, als viel versprechende Rookies der TRI-JOYS, sehr erfolgreich ihr Debüt in Peine und in Dammer Berge absolviert.

Euer Olli


Interview mit den beiden Triathleten Thomas Tulewitzki und Frank Musiolek
Okt 2016

Von Oliver Bertram

Olli:    Hallo Thomas, hallo Frank, ihr seid am Sonntag, 26. Juni auf der Mittedistanz im Triathlon in Uelzen gestartet. Was genau ist eigentlich die Mitteldistanz? Welche Distanzen musstet ihr zurücklegen?

Thomas: Hallo Olli, die so genannte Mitteldistanz ist im Prinzip der halbe Ironman. Auch 70.3 oder Half-Ironman genannt. Also 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen.

Olli:       War es eure 1. Mitteldistanz? Welche Gedanken und Gefühle gingen Euch morgens und unmittelbar vor dem Start durch den Kopf?

Thomas: Nein ich habe schon 2014 einen gelaufen und musste letztes Jahr verletzungsbedingt einen abbrechen. 

Frank: Ich bin auch 2014 zum ersten Mal gestartet und musste zum Ende hin ebenfalls verletzungsbedingt vorzeitig aufhören. Diesmal wollte ich es aber zu Ende bringen.

Ich denke da waren wir beide schon ein wenig unruhig.


Olli:       Was hat euch dazu bewogen, euren Körper über einen so langen Zeitraum von über 5h heraus zu fordern?

Thomas: Das hört sich schlimmer an, als es ist. Wenn man gut vorbereitet ist, ist das eigentlich kein Problem. Der halbe Ironman ist dann der krönende Abschluss für die langen und anstrengenden Trainingseinheiten.

Olli:       An dem Wochenende war es doch sehr warm. Habt ihr auf der Strecke etwas trinken oder essen können?

Thomas: Klar! Essen und Trinken ist bei solchen Distanzen enorm wichtig. Schon nach zwei Std. sind die Energiespeicher leer. Die Radfahrer nennen das den „Hungerast“. Das darf nicht passieren, deshalb haben wir die ganze Zeit gegessen. Und Trinken muss man sowieso, das weiß jeder Sportler. Führt man nicht ausreichend Flüssigkeit nach, kann es gefährlich werden. Beides haben wir während des Trainings immer wieder ausprobiert. 

Olli:      Wann habt ihr mit eurer Trainingsvorbereitung hierfür begonnen und wie viel Zeit habt ihr pro Woche für das Training investiert?

Thomas: Wir haben uns 6 Monate Vorbereitung gegönnt. Dabei periodisiert man das Training. Der Körper braucht auch Zeit zum Regenerieren. Im Schnitt kommt man auf 8 Std in der Woche. Dazu kommt für mich dann noch ein zweiwöchiger Sporturlaub im Süden und ein oder zwei Minitrainingslager.

Frank: Der Aufwand war bei mir ähnlich, nur den Sporturlaub konnte ich nicht realisieren.

Olli:     Haltet ihr euch für „Einzelkämpfer“ in dieser Sportart oder eher für Teamplayer?

Thomas: Zunächst mal ist Triathlon eine Einzelsportart, im Wettkampf sowieso. Allerdings haben wir ja unsere festen Trainingszeiten, an denen wir gemeinsam trainieren. Und obwohl wir auf extrem unterschiedlichem Niveau unterwegs sind, gelingt es uns ganz gut im Team.

Frank: Allerdings braucht auch jeder von uns separate Trainingseinheiten auf seinem persönlichen Level. Also sind wir sowohl Einzelkämpfer als auch Teamplayer.

Olli:     Ihr seid zusammen in der gleichen Disziplin an diesem Wochenende gestartet. Habt Ihr den Wettkampf zusammen bestritten?

Frank: Natürlich nicht, zum einem ist z.B. beim Radfahren das Windschattenfahren verboten und zum anderen sind unsere Leistungsniveaus nicht einheitlich genug.

Olli:       Wie viel Zeit habt ihr für den Wettkampf überhaupt benötigt? Habt ihr im Wettkampf mal an ein Aufgeben gedacht?

Thomas: Ich habe für die 1,9 km Schwimmen / 90 km Rad / 21 km Laufen 5 Std 9 min gebraucht. Das ist nicht viel schneller als beim ersten Mal. Aber diesmal habe ich den Wettkampf wirklich genießen können. Leider musste ich beim Laufen die letzten 10 km deutlich an Tempo rausnehmen. Das wurde immer schwieriger. Aber ans Aufgeben denkt man nicht. Das Wahnsinnsgefühl beim Zieleinlauf will man mitnehmen. Das ist einfach unbeschreiblich. Und genauso schlecht fühlt man sich wenn man aufgeben muss. Das weiß ich ja vom letzten Jahr. Also glaub mir, wegen Müdigkeit oder „kann nicht mehr“, wird nicht aufgegeben.   

Frank: Dem kann ich nur zustimmen, ich hatte aber, wie auch schon 2014 mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, und musste daher auf der Laufstrecke mein Tempo ebenfalls deutlich reduzieren.

                Wodurch ich letztlich dann nur eine Zeit von 6 Std 18 min erreicht habe, aufgeben war für mich auch keine Option. Beim nächsten Mal sollte eine Zeit um 5 Std 45 Min möglich sein.


Olli:       Welche ist denn eure stärkste Disziplin von den Dreien?

Thomas: Ich kann ganz gut laufen. Aber in dieser Saison habe ich mich schwerpunktmäßig aufs Radfahren konzentriert, da habe ich noch Verbesserungspotenzial. Das ist auch im Moment meine Lieblingsdisziplin. Aber das wechselt immer wieder mal.  

Frank: Laufen und Radfahren nimmt sich bei mir nichts, Schwimmen, da kann man sicherlich noch einiges verbessern.

Olli:       Wie habt Ihr euch kurz nach deinem Zieleinlauf gefühlt?

Frank und Thomas:  Riesig, das kann man nicht beschreiben.

Olli:    Würdet Ihr es wieder machen? Oder sogar noch länger? Vielleicht einmal im Leben ein IRONMAN?

Thomas: Ja und ja! Die Mitteldistanz gefällt mir wirklich sehr gut. Ich würde gern nächstes Jahr mal an einem großen Wettkampf, vielleicht auch im Ausland teilnehmen. Und die Langdistanz habe ich auch auf dem Zettel.

Frank: Das sehe ich ähnlich. Die Langdistanz, das wäre schon was.

Olli:     Für diese tolle Leistung gratuliere ich euch und wünsche euch, und natürlich allen anderen Tri-Joys ebenfalls, für die kommenden Wettkämpfe viel Kraft und Erfolg.


Mitteldistanz Finisher


Die Triathleten sorgen für Furore...
Juli 2016


Das Frühjahr war bei uns Tri-Joys überwiegend geprägt von Volksläufen. Hervorzuheben ist hier wieder der Hannover Marathon, bei dem wir mit 11 Teilnehmern auf der Marathonstrecke, der Halbmarathonstrecke und den 10 km unterwegs waren. Inga Milde wagte sich an ihren ersten Marathon und bewältigte ihn mit 4:36:26 Std in einer tollen Zeit. Tulle (Thomas Tulowitzki) zeigte beim Halbmarathon, dass er mit 1:37:26 Std in einer bestechenden Form ist. Etwas weiter weg hat unser Ralle (Ralf Born) in Düsseldorf seinen Marathon in 3:49:48 Std ins Ziel gebracht. Außerdem waren wir bei den Läufen in Hämelerwald, in Burgwedel, in Isernhagen, in Döhren beim Abendlauf, in Laatzen und in Hannover beim Eilenriedelauf und dem Firmenlauf B2Run um den Maschsee dabei. Aktivposten bei den Volksläufen sind unsere jungen Tri-Joys Laura Palm und Brian Herrmann, die in diesem Jahr schon neunmal gestartet sind. Laura hat ihre 10 Kilometerzeit dabei von 58:34 Min in Hämelerwald auf 55:17 Min beim Eilenriede-Straßenlauf verbessert – weiter so.

Döhrener Abendlauf 2016
Mit unseren Rennrädern haben wir an der RTF (Radtourenfahrt) Burgdorf teilgenommen und dabei 84 km zurückgelegt. Unser Windschatten Musi (Frank Musiolek) hat dafür gesorgt, dass unsere Oldies Klaus Möller und Wilfried Fregin bei windigem Wetter kraftsparend ans Ziel kamen. Noch aktiver waren wir Tri-Joys beim diesjährigen Stadtradeln, das vom 29.05. bis 18.06 stattfand. In dieser Zeit sollten möglichst viele km mit dem Rad zurückgelegt werden. Mit sieben Radlern kamen wir auf 2571 km und belegten damit von 22 für Lehrte gemeldeten Teams absolut den sechsten Platz. Bezieht man die gefahrenen Kilometer als Mittelwert auf die Team-Mitglieder, haben wir mit 367 km/Teilnehmer als fahrradaktivstes Team sogar den zweiten Platz belegt. Erwähnenswert sind die km-Leistungen von Klaus Möller, Anja Palm und Wilfried Fregin, die mit 620,5 km, 602 km und 527,5 km die meisten Kilometer im Team zurückgelegt haben.

RTF Burgdorf 2016

Nachdem im letzten Jahr die Lindener Hatz, ein Teamtriathlon, in dem jeweils zwei Sportler im Wechsel schwimmen, Rad fahren und laufen, ausgefallen war, fand er dieses Jahr wieder statt. Heike Alberts bildete mit ihrer Schwägerin ein Team und erreichte über 1000 m schwimmen und 11 km laufen und Rad fahren einen beachtlichen zweiten Platz.
Lindener Hatz 2016

Darüber hinaus haben wir inzwischen auch die ersten Triathlons absolviert, die unser Olli nachfolgend aus seiner ganz persönlichen Sicht lebendig und emotional zusammenfasst.

"…sie gehören definitiv unter Aufsicht gestellt!

Wer? Natürlich die Athleten der TRI-JOYs aus Immensen und Arpke.

In der wettkampffreien Zeit zwischen Oktober und Februar haben wir alle unsere Partner und Kinder mit Trainingszeiten und Wettkampf-Planung strapaziert. Jetzt geht es nun endlich in die lang ersehnte Adrenalin-Saison…….!

Nach dem Auftakt beim Cross-Duathlon in  Wolfsburg und Hannover Marathon ging es am 04.Juni 2016 mit dem 7-köpfigen Athleten-Team (Hendrik, Tulle, Karen, Musi, Anne, Heike und Birte) der TRI-JOYS zum 1. Triathlon der Saison in der Wasserstadt Limmer.

Bei herrlichen Sommertemperaturen von über 25°C wurde der Kanal der Wasserstadt in ein schäumendes Haifischbecken verwandelt. Nachdem die Athleten die 750 m Schwimmstrecke (ca.1700 Starter an 2 Tagen) das brodelnde Wasser mit reichlich verstörten Fischen  über einen leicht kniffligen Ausstieg an der Spundwand verlassen hatten, ging es wie gewohnt auf die schöne Radstrecke von 20 Km durch das Calenberger Land. Auch die verpasste Wettkampfbesprechung änderte nichts daran, dass alle Athleten eine eindrucksvolle sowie schattige Laufstrecke von 5 km genießen konnten und Karen den 1. Platz sowie Hendrik den 2. Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse erkämpfen konnten.

Von diesem starken Auftakt ging es eine Woche später mit einem deutlich dezimierten Team  (Musi, Anne-Rose und Olli) am Tankumsee / Isenbüttel an den Start.

Bei der Anreise verriet uns Anne-Rose ihre neue Wettkampftaktik für den 500 Meter langen Dreieckskurs beim Schwimmen!

„ Das Kraulen gewöhn ich mir einfach ab!“

Verwunderte Blicke wurden im Team-Fahrzeug getauscht……. (Kurze Zeit später wurde Anne-Rose bei einem intensiven Kraultraining im Arpker Waldbad beobachtet!)

Auch ich hatte nun endlich mein Debüt bei einem kompletten Sprint-Triathlon, für den ich mich ein Jahr im Vorfeld bei Regen und total miesen Temperaturen in der Arpker Feldmark quälte. Die sonnigen Momente beim Training, insbesondere die wunderbaren Liegestütze beim Schwimmtraining, motivierten mich besonders!!!!!! Aber das Leben ist kein Pony-Hof. Ich hab‘s ja so gewollt – no mercy.

Anne-Rose, Musi und ich starteten in familiärer sowie sehr angenehmer Atmosphäre am Tankumsee in mehreren Starterwellen, mit dem das 550  Teilnehmer umfassende Starterfeld entspannt wurde.

Erschöpft und zufrieden mit mir und der Welt, schlief ich als erfolgreicher „neuer ADHS-Patient“ recht früh auf dem Sofa ein.

…mit den Gedanken an den nächsten Start in Peine, welcher 7 Tage später erfolgen sollte.

Am Sonntag, den 19. Juni machte sich die Triathlon-Karawane der TRI-JOYs nun fast in kompletter Team-Stärke auf den kurzen Weg zur Wettkämpfstätte in Peine.

Die Athleten der TRI-JOYs starteten anfangs bei recht frischem Temperaturen von 14°C und leicht regnerischem  Wetter. Das Gute war, dass wir den Neo benutzen konnten, der den Schwimmer im Wasser deutlich schneller werden lässt.

Von den insgesamt 12 Startern gingen 7 Athleten an die Sprint-Distanz über 500m Schwimmen, 21 Km Rad und 5 Km Laufen.

Die geballte Frauen-Power der TRI-JOYs (Birte, Susanne und Karen) starteten in der Olympischen Distanz über 1500 m Schwimmen, 40 Km Rad und 10 Km Laufen.

Da die Wettkampfstrecke gewissermaßen die tägliche Trainingsstrecke war, kannte jeder Athlet diese in- und auswendig.

Eigentlich hätte es hier keine Orientierungsprobleme geben sollen!

Doch Dietmar, Inka, die hier ihr Triathlon-Debüt hatte, und ich irrten in der Wechselzone nach dem Schwimmen herum und fanden unsere Wettkampfräder nicht sogleich.

Wie auch! Mit einem Puls von 180 aus dem Wasser, laufend in die Wechselzone, die Gummipelle abstreifen, die richtige Brille aufsetzen, Radschuhe über die nassen Füße fummeln und weiter geht’s! Da fällt einem die Wahl des richtigen Rades bei einer Auswahl von über 500 Rädern schon schwer! Dank nicht ganz regelkonformer Unterstützung fand jeder sein Rad und es kam nicht zu Eigentumskonflikten.

Leider fing es genau jetzt an zu regnen und es ging auf eine nasse Radstrecke, die von einigen rücksichtlosen Sonntagsfahrern mit dem Auto noch erschwert wurde.

Auf der Laufstrecke, die uns 2-mal durch das Peiner Stadion führte, wimmelte es nur so von unseren sehr markanten TRI-JOY-Trikots, was den Wettkampfsprecher dazu animierte, die einzelnen Athleten namentlich zu erwähnen und anzufeuern.

Bei guter Verpflegung in der Wettkampfzone warteten wir auf unser Frauen-Power-Trio, die die Olympische Distanz meisterte.

Nach 1:48 h kam Bewegung in die Sache. Karen, die ebenfalls hier ihr Debüt für die Olympische Distanz hatte, kam als Erste in die Wechselzone. Jetzt mussten nur noch die 10 Km Laufen bewältigt werden, was aber für keine der 3 Athletinnen ein Problem darstellte. Nach 2:39 h „Vollgas“ kam Karen als erste TRI-JOY Athletin in Ziel und belegte sogleich den 1. Platz in ihrer Altersklasse, was im Gesamtklassement der Frauen den 13. Platz bedeutete.

Dieser unglaublich schöne und erfolgreiche Wettkampftag fand dann noch abends bei schönem Wetter, isotonischen Kaltgetränken sowie nicht ganz so förderlichen, aber leckeren Kalorien, seinen Ausklang uns im Garten.

Triathlon Peine 2016

Das bereits erwähnte Suchtpotential nach Leistung, Schmerz, Adrenalin und Glückshormonen ist definitiv ein großer Motor und Antrieb in dieser fantastischen Sportart."

Euer Olli


Kurz vor Redaktionsschluss erhielten wir noch eine Eilmeldung vom 9. O-See-Triathlon Uelzen, an dem Moritz und Olli in der Volksdistanz (500 m schwimmen, 24 km Rad fahren, 5,2 km laufen) und Musi und Tulle in der Mitteldistanz (1900 m schwimmen, 90,6 km Rad fahren, 21 km laufen) gestartet sind. Den vier Finishern herzlichen Glückwunsch. Überragend ist das Ergebnis von Tulle, der die Mitteldistanz in 5:09:10 Std bewältigt hat. Diese tolle Zeit  bedeutet, dass er beim Rad fahren im Mittel über 33 km/h unterwegs war und beim Laufen den Kilometer noch im 5er Schnitt (12 km/h) zurückgelegt hat. Dazu noch einmal unseren besonderen Glückwunsch.


Ergebnisse  der TRI-JOYs:

10. Triathlon Wasserstadt Limmer

Sprintdistanz (750m Swim / 20Km Bike / 5 km Run)

Tulowitzki, Thomas          19. Platz / AK45     1:10:16

Alberts, Hendrik                2.Platz / AK40        1:16:00

Bertram, Karen                  1.Platz / AK50        1:18:15

Musiolek, Frank                 27.Platz/  AK50      1:24:04

Alberts, Heike                     9.Platz / AK35        1:25:24

Tulowitzki, Birte                5.Platz / AK45        1:25:49

Musiolek, Anne-Rose       8. Platz / AK50       1:46:30


14. Triathlon Tankumsee / Isenbüttel

Sprintdistanz (600m Swim / 20Km Bike / 5 km Run)

Musiolek, Frank                 47. Platz / AK50     1:21:49

Bertram, Oliver                  70. Platz / AK50     1:29:45

Musiolek, Anne-Rose       21. Platz / AK50     1:42:05


20. Triathlon Peine

Sprintdistanz (500m Swim / 21Km Bike / 5 km Run)

Musiolek, Frank                 30. Platz / AK50     1:21:36

Kredig, Moritz                   6.Platz / AK18        1:23:38

Herrmann, Brian               4. Platz / AK 20      1:23:47

Bertram, Oliver                  13. Platz / AK50     1:24:49

Kobbe, Dietmar                 23. Platz / AK50     1:37:53

Alberts, Heike                     5. Platz / AK35       1:25:26

Palm, Laura                         3. Platz / AK20       1:27:14

Tulowitzki, Inka                 3. Platz / AK18       1:35:54

Kobbe, Heike                      7. Platz / AK50       1:37:54


Olympische Distanz (1500m Swim / 40 Km Bike / 10 km Run)

Bertram, Karen                  1. Platz / AK50       2:39:18

Tulowitzki, Birte                 6.Platz 7 AK45        3:04:41

Möller, Susanne                 5. Platz / AK55       3:06:11


Sie sind wieder von der Kette....

Mar 2016

Wer glaubt, dass so ein richtiger „ADHS-TriJoy“ sich im Winter gemütlich an den warmen Ofen kuschelt, …., der hat sich getäuscht! Nach dem Wettkampf ist bekanntlich vor dem Wettkampf und so begann das Jahr wie es endete – mit Trainingsplänen,  Trainingseinheiten, morgendliches Ruheplus messen, Fachlektüre, Fachsimpeln,…...!Am Sonntag, den 28. Februar 2016 startete der neue VW-Mannschaft-Bus der TriJoy’s pünktlich um 08.00 in Richtung Wolfsburg zum 18. Crossduathlon des VFL Fallersleben.

Es standen also 5,4 km Laufen, 18 km Crossrad und zum Schluß nochmal 5,4 km Laufen auf der Tagesordnung. Die Wettkampfleitung sparte auch nicht mit einer entsprechenden Portion Matsch und Feuchtigkeit auf der Strecke, so dass alle Athleten mit einem neuen lustig gesprenkelten Outfit ins Ziel kamen.

Unser 6 köpfiges Team wurde leider durch die zurzeit grassierende Grippe- und Erkältungswelle ein wenig geschwächt. Tulle (Thomas Tulowitzki) und ich (Oliver Bertram)  konnten aus diesem Grund nicht an den Start gehen.

Ines Rex, Karen Bertram, Frank Musiolek und Reinhard Hemker, der hier sein Wettkampf-Debüt hatte und von Musi während der Fahrt noch ein wenig „verrückt“ gemacht wurde, wie schwierig  die Strecke doch sei, erklärten bei blauen Himmel, strahlenden Sonnenschein und 5°C bei der Wettkampfleitung ihre Startbereitschaft!

In einer äußerst entspannten und familiären Stimmung brachten unsere „fantastischen 4“ ihre Bikes in die Wechselzone.

„Carsi!“ ein Aufschrei von Ines! „Was hast Du mit meiner Schaltung gemacht?“

„Nix!“ antworte Karsten mit einem durchaus glaubhaften und unschuldigen Engelsgesicht. Nach kurzem Hin- und Herschalten war auch wieder alles gut und Ines konnte ihren Plus von 280 auf normales Wettkampf-Niveau reduzieren!

In der Wechselzone probierten Musi und ich noch ein FatBike von einem anderen Teilnehmer aus. Keiner wollte so recht glauben, dass der Athlet damit an den Start geht und auch noch ganz vorne mitmischt!!!

Aber es war so!   Der Muskel entscheidet immer noch das Rennen.

Ähnlich war es auch bei Karen, die mit ihrem Trecking-Bike an den Start ging, und bei den Überholmanövern auf der Radstrecke mit erstaunten Äußerungen der anderen Athleten angefeuert wurde.

Das harte Training zahlte sich aus und sicherte Ihr, wie bereits im Vorjahr, den 1. Platz in ihrer Altersklasse und den 9. Platz im diesjährigen Gesamtklassement der Frauen.


Wie sollte es anders sein, war Ines ihr sehr dicht auf den Fersen!

Mit nur 5 Sekunden hinter Karen überquerte Ines auch die Ziellinie und belegte ebenfalls in Ihrer Altersklasse den 1. Platz und den 10.Platz in der Gesamtwertung.


Der Versuch von Ines durch Gewichtserleichterung während des Wettkampfes (1 Handschuh und 1 Überschuh) brachten leider nicht den gewünschten Erfolg der Geschwindigkeitserhöhung. Fürsorgliche Helfer sammelten die so liebgewonnen und wichtigen Ausrüstungsgegenstände auf der Strecke ein und jeder bekam seine verloren geglaubten Sachen vor der Siegerehrung wieder. Einfach toll!

Musi und Reinhard hatten es indes ein wenig schwerer, da bei den Männern das Teilnehmerfeld deutlich dichter und stärker war. Einige der noch nahezu jugendlichen „Testosteronbolzen“ frästen in unglaublich schnellen Zeiten über die leicht hügelige Wettkampfstrecke des Wolfsburger Waldes, wo hin gehen auch der älteste Athlet von 70 Jahren in einer sehr respektvollen Zeit die Ziellinie überquerte!


Beide TriJoy-Athleten gehörten mit guten Leistungen zu den glücklichen Finishern des anspruchsvollen 1. Wettkampf der Saison.

Mit diesen Erfolgen freuen wir uns auf die kommende Wettkampfsaison, welche mit dem Altwarmbüchener Lauf, Hannover Marathon oder dem Duathlon in Weyhe seine weiteren Herausforderungen an uns stellt.

Eurer Olli



Spartenversammlung am Donnerstag, den 07.01.2016

Jan 2016

Das Jahr ist erst ein paar Tage alt, da treffen sich die Ausdauersportler zur anstehenden Spartenversammlung am kommenden Donnerstag, den 07.01.2016 um 18:30 am Naturfreundehaus Grafhorn.


Rege Beteiligung beim Traditionellen Sylvester-Lauf  

Dez 2015

Der abschließenden Sylvester – Lauf (ohne Zeitnahme) der Triathlon Sparte war dieses Jahr, trotz des vorangegangenen Regens, mit rund 40 Teilnehmern und Teilnehmerinnen gut besucht! Nach einer kurzen Ansprachen durch den Spartenleiter Klaus Möller trennten sich alle Gruppen in unterschiedliche Himmelsrichtungen, die einen liefen 10km, die anderen 7km und auch die Wander- und Nordic Walking Gruppen fanden rege Teilnehmer. Nach rund 35min trafen sich alle zum kurzen Glühwein, Tee und Süßigkeiten - Stopp im Burgdorfer Holz wieder. Ehe es auf die letzten Kilometer des Jahres 2015 ging. Zum Ende wurden alle mit einem phantastischen Sonnenuntergang für Ihre Mühen belohnt.

Als Abschluss traf man sich im Naturfreundehaus Grafhorn zum Berliner, Heißgetränken oder auch einem kühlen Bier wieder. Dort tauschte man sich in geselliger Runde aus, schmiedete Pläne fürs Jahr 2016 und ließ einfach noch mal die Seele baumeln für die große Sause am bevorstehenden Abend.

 

Wir danken allen Teilnehmern / Teilnehmerinnen und wünschen allen einen guten Rutsch ins Neuen Jahr!


Erfolgreicher Saisonabschluss in Dammer Berge -

Ein Erfahrungsbericht von Oliver Bertram

Dez 2015

04:30 Uhr – Mist, ich habe vergessen mein Wecker auszustellen – es ist doch Sonntag!

Karen springt wie ein geölter Blitz aus dem Bett. Los geht’s zum letzten Triathlon der Saison nach Holdorf bei Diepholz. Es gibt noch nicht einmal frische Brötchen, weil Bäcker Burgdorf um diese Zeit noch zu ist!  Aber Moritz ist schon im Anflug und hoffentlich hat er wieder leckere Schnittchen von „Mutti“ mit!

Triathlon? Ist das nicht die langweilige Sportart bei der viel geschwommen, Rad gefahren und gelaufen wird? Weit gefehlt – der Triathlet kämpft und leidet gleich in 3 Sportarten hintereinander und ist sehr leidensfähig – ein echter ADHS-Patient!

Für die meisten ist das der letzte Triathlon der Saison, für mich mein Erster.

Moritz und Susanne starten beide in der starken Sprintdistanz. Mit meiner Frau Karen und Christa Fregin starte ich zusammen in der Staffel über 500m Schwimmen, 20 Km Rad und 5 km Laufen.

Christa schwimmt wie ein Fisch, Karen fährt ist wie ein geölter Blitz mit dem Rennrad unterwegs und mir überlässt man den erkämpften Vorsprung für den Schlusslauf.

06:00 Uhr – Rennräder sind verladen – alle im Auto und los geht’s. Das ausgewogene Triathleten - Frühstück gibt es im Auto.

Die anderen beiden Team -Fahrzeuge aus Immensen mit Thomas, Birte, Heike, Frank und Anne haben bereits einige Minuten Vorsprung.

Morgendlicher Herbstnebel begleitet uns auf dem Weg zur ca. 200 km entfernten Wettkampfbesprechung in Holdorf.

08:00 Uhr Startunterlagen sind abgeholt und ab in die Wechselzone. Weitgefehlt Moritz hat für seine Altersklasse ein Ritzel zu viel drauf und soll es sperren. Nur wie?

Nach einem kurzen Rückzug mit dem Rennrad, tatenlosen Blicken auf das hinderliche Antriebsritzel wieder zurück zum Bike-Check. „Ist jetzt gesperrt“ – kam von Moritz! Einfach genial, dieser junge Triathlet! Nichts getan - absolut überzeugend bei völliger Ahnungslosigkeit!  Aus dem könnte ein hervorragender „Vertriebler“ werden!

Auch „Tulle“ hat es beim Bike-Check erwischt. Sein neues Rennrad, welches hier sein Debüt haben sollte, gefällt den Wettkampf-Richtern gar nicht! Scheibenbremse nicht zugelassen und die schnellen Messerspeichen sollen angeblich auch verboten sein! Tulle’s Stimmung fällt geradewegs mit Lichtgeschwindigkeit auf den Nullpunkt. Nach kurzer aber anscheinend harter Diskussion hat auch er diese erste unerwartete Hürde genommen.

Puuh, was bin ich froh, das ich nur meine neuen Laufschuhe mit dem geliehen Lauftrikot an denen vorbei schmuggeln musste.

09:30 Uhr Wettkampfbesprechung

Die Wetterbedingungen sind optimal. „Neo“ ist erlaubt – Musi’s Stoßgebete wurden erhört! Die Location und Organisation ist schön und vorbildlich.

09:50 Uhr Start der Sprintdistanz

Susanne postiert mich mit Ihrer Brille – Sie ist genau wie ich, stark kurzsichtig und ohne die gerahmten Cola-Flaschenböden geht nichts – an dem Ausstieg nach dem Schwimmen, um Ihr die Brille zu reichen.  Leider postierten mich die Wettkampfer-Richter an einer anderen Stelle wie abgesprochen und ich war versucht, unerlaubter Weise Seenotrettungs-Raketen einzusetzen, um meine neue Position für Susanne erkenntlich zumachen. Gottseidank hat lautes Rufen und wildes Arme schwenken gereicht.

Kurze Zeit später ging es dann auch für mich los. Christa kam mit einer super Zeit aus dem Wasser, Karen machten alle unmissverständlich klar, das sie nur 2 Runden Rad fahren muss und nicht 3, so wie letztes Jahr! Ich lief – für meine Verhältnisse Bestzeit – aber auch nur weil der Teufel hinter mir her war und vorweg……..

Mit 10 Startern war unser Team der „TRIJoys Immensen-Arpke“ stark vertreten und dank der neuen Trikots auch immer gut sichtbar.

Alle Athleten von uns sind glückliche „Finisher“ auch ohne entsprechendem Shirt  und beim gemütlichen Ausklang spürte ich deutlich, dass dies eine Sportart mit deutlichem Suchtpotential ist.

Nicht nur die Herausforderung an Muskeln, Sehnen, Knochen und Durchhaltekraft oder der Wille beim Schwimmen nicht zu Ertrinken, was ganz besonderes hat!

Oliver Bertram


Ergebnisse der TRIJoys Immensen-Arpke beim 4. Dammer Berge Triathlon 2015

Sprintdistanz (500m Swim / 20Km Bike / 5 km Run)

Heike Albers

1.Platz /AK35

01:26:09

Birte Tulowitzki

2.Platz / AK45

01:30:58

Susanne Möller

2. Platz / AK55

01:36:15

Anne Musiolek

3.Platz / AK45

01:50:05

Moritz Kredig

2.Platz / AK18

01:19:54

Thomas Tulowitzki

5.Platz / AK45

01:14:27

Frank Musiolek

6.Platz / AK50

01:26:09

Staffel (500m Swim / 20Km Bike / 5 km Run)

Christa Fregin, Karen Bertram, Oliver Bertram

24.Platz

01:21:34



Triathleten im neuen einheitlichen Outfit
Dez 2015


Kleine Nachlesen von den Triathleten: Seit dem Sommer 2015 sind die TriJoys im neuen Outfit unterwegs und konnten mit guten Resultaten glänzen.


Mittlerweile befindet man sich schon in der Vorbereitung auf die neue Saison.

Wir würden uns freuen, den Einen oder anderen Interessierten beim traditionellen Sylvesterlauf (laufen, walken oder wandern) am Silvester Nachmittag  um 14.15 Uhr am Grafhorn (wieder) zu sehen.

 

Erfolgreiches Wochenende für die TriJoys

Juli 2015


Die Triathleten trotzten dieses Wochenende äußerst erfolgreich der großen Hitze und erliefen sehr gute Ergebnisse beim Triathlon in Gifhorn am Tankumsee und in Müden /Örtze.

Besonders erwähnenswert ist das Ergebnis von Moritz Kredig, der seinen ersten Triathlon bewältigte und in seiner Altersklasse knapp am Podium vorbeischrammte.

 


beiden Triathleten Thomas Tulowitzki und Frank Musiolek Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

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